Trainingslager in Eben 2002

Nach einer Pause im Jahr 2001 hatte sich am 26.04 wieder ein 16-köpfiges Grüppchen zusammengefunden. Eine bunte Mischung: Neueinsteiger aus der Jugendformation mit erfahreneren Mitgliedern des Sportbereiches, ergänzt durch Ehepaare aus dem Breitensportbereich sowie dem Trainer Volkmar Heinz. Pünktlich um 19.00 Uhr begann die erste Trainingseinheit mit Samba. Es wurde besonders viel Wert auf das Setzen gerader Beine gelegt, dabei sollte jedoch das Miteinandertanzen nicht außer Acht gelassen werden. Nach dem Ausarbeiten einer kleinen Choreographie ging man auf die genaueren Unterschiede der Basics zwischen Samba und Cha-Cha ein.


Erschöpfung....

Nach drei sehr anstrengenden aber auch erfolgreichen Stunden folgte mit einer Massage, warmen Dusche oder ähnlichem ein lückenloser Übergang zu einem gemütlichen Beisammensein bis in die frühen Morgenstunden. Auf Grund der guten Erfahrungen vom vorletzten Jahr wählte man wieder das Jugendgästehaus Steiner in der Nähe von Eben als Quartier. Nach ausgiebigem Genuss des hauseigenen Frühstücksbuffets war man gerüstet für den kommenden Tag. Das ganze Trainingslager stand unter dem Motto „Musikalität unter Bewahrung von Haltung und Körperspannung“. Dies wurde bei der Wiederholung des Cha-Cha-Cha noch einmal besonders beachtet, bevor die erlernte Samba Choreographie in kleinen Gruppen vorgetanzt wurde, um auch die Ausstrahlungsfähigkeit zu erproben. Mit einem Durchlauf der Lateintänze wurde der Vormittag abgeschlossen. Positiv zu vermerken ist, dass nach dem intensiven Wiederholen von zwei Tänzen jetzt auch die Rumba, der Jive und der Paso-Doble in einem ungewöhnlich guten Glanz erstrahlten.

Da man sich ja auf ein zweiteiliges Trainingslager geeinigt hatte, folgte am Nachmittag der Standardbereich. Besonderes Augenmerk legte der Trainer zuerst auf die Belastung der Ballen beim Heben und Senken des Langsamen Walzers, um dann diese Grundlagen direkt in den Quick-Step zu übernehmen, und in einer neuen Folge zu verarbeiten. Beendet wurde der Abend mit einem Wiener Walzer, welcher vielen der Tänzer noch einmal das Letzte abverlangte. Am Sonntag, etwas müde aber immer noch reichlich motiviert, stand die letzte Einheit an. Den Quickstep erweiterte man um einige Laufübungen und vollendete ihn zur Krönung mit einer Kombination von Charleston Schritten.

Als allerletzter Schwerpunkt stand der Slow Fox auf dem Programm. „Three Fallaways“ wurde analysiert und mit einer eigenen kleinen Schrittreihe in die normalen Tanzfolgen integriert. Auch in den Standardtänzen wurde das Trainingslager mit einer Abschlussrunde, in der jeder noch einmal das neu erlernte zeigte, abgeschlossen. Das ganze Wochenende über kam die mitgebrachte Videokamera zum Einsatz. Neben einigen komischen Momenten, konnte so jeder seine eigenen Fortschritte beobachten oder aber auch Kritik üben. Auf Grund der durchweg positiven Resonanz ist ein weiteres Trainingslager noch für dieses Jahr geplant.

 

Philip Wiemer