Für Überraschung gesorgt

Bayer. Meisterschaften Junioren der B- und A-Klasse Standard

Am 13. September 1997 machten sich die Paare Dominik Wagner / Judith Matzke sowie Daniel Fendler / Marina Schröter mit Trainer Volkmar Heinz auf nach Coburg zu den diesjährigen bayerischen Meisterschaften der Junioren im Standardtanzen. Mit der Hoffnung, daß all die Mühen und unzähligen Trainingsstunden endlich belohnt werden, war man nun auf das große Ereignis gespannt.

Als erste mußten Daniel und Marina an den Start. Das erst vier Monate junge Paar tanzt in der B-Klasse, der zweithöchsten Klasse der Junioren. Nachdem sie sich in der Vorrunde den anderen Paaren gegenüber gut behaupten konnten, erreichten sie schließlich das Finale. Dort überzeugten sie vor allem durch einen temperamentvoll getanzten Tango und belegten einen hervorragenden vierten Platz.


Dominik und Judith

Auch Dominik und Judith hatten allen Grund zu feiern. Sie tanzten erst seit wenigen Wochen zusammen und konnten trotzdem in der A-Klasse, der höchsten deutschen Juniorenklasse, die Wertungsrichter von sich Marina Schröter und Daniel Fendler überzeugen. Sie glänzten vor allem im langsamen Walzer durch weiche, fließende Bewegungen, was dann auch mit dem Vizemeistertitel honoriert wurde. Paare und Trainer machten sich - rundherum zufrieden - auf den Heimweg.


Daniel und Marina

Doch wer denkt, die Zeiten des harten Trainings wären damit vorübergehend vorbei gewesen irrt sich. Auf Grund ihrer guten Leistungen hatten sich beide Paare für die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert, und so hieß es erst recht jeden Tag ins Training.
Unter anderem durch einen Bayernkader Förderlehrgang für besonders talentierte Paare gut gerüstet trat man also am 27. September 1997 in Darmstadt gegen die besten süddeutschen Paare in der Klasse Junioren B/A Standard an.

Dominik und Judith mußten leider mit einem 27. Platz aus der Vorrunde ausscheiden.

Daniel und Marina erreichten das 1. Zwischenfinale und durften sich letztendlich über einen siebten Platz in der B-Klasse freuen.

Die Mühen haben sich also doch gelohnt!

Marina Schröter