Daheim ist es doch am schönsten...

Formationsturniere in Wasserburg

Für Formationen ist es grundsätzlich am schönsten Turniere "daheim" tanzen zu dürfen. Nicht nur weil man die Möglichkeit hat, auf der Fläche zu trainieren und sich mit dem Boden und den Abmessungen vertraut zu machen, nein, viel wichtiger ist das eigene Publikum. Gute Stimmung im Saal und die eigenen Fans hinter sich zu wissen treibt die Leistung des Teams noch ein Stück weiter nach oben.

Über gute Stimmung in der Badriahalle durfte sich auch das B-Team Latein freuen das am 21.02. sein erstes Turnier überhaupt tanzte. Betreut von Ludwig Stürmer und Anna Tomaszewski hat dieses Team die "Elvis Presley" Musik und die passenden Kleider des A- Teams übernommen und tanzt die leicht veränderte Choreographie, die dem Leistungsniveau des Teams angepaßt wurde.

Ab 12.00 führte Joachim Wild souverän durch das Landesligaturnier Latein, wo neben dem B- Team auch das ebenfalls von Volkmar Heinz trainierte Lateinteam des Grün-Gold Clubs München antrat. Mit einer eindeutigen Wertung tanzten sich die Münchener auf den ersten Platz. Mit der Leistung des B- Teams zufrieden zeigten sich sowohl Volkmar Heinz, als auch die Betreuer, es verfehlte nur knapp den vierten Platz. Als Team mit ungewöhnlich jungem Durchschnittsalter boten die 16 Tänzer und Tänzerinnen eine erstaunlich reife Leistung.

Mit von Erika Heinz organisierten Cheerleader-Wedeln machte das Wasserburger Publikum Stimmung, obwohl die Zuschauerschaft hätte größer sein können. Für die gute Stimmung auf der Tribüne sorgten die ehrenamtlichen Kuchenbäckerinnen, die mit einem reichen Kuchenbuffet für die Verpflegung sorgten.

Gut im Zeitplan und ohne Schwierigkeiten ging das Landesliga Turnier also reibungslos über die Bühne.


A-Team Standard

Ebenso wohl organisiert war auch das Regionalliga Süd Standard Turnier das ebenfalls unter der Leitung von Joachim Wild problemlos von statten ging. Ab 18.45 Uhr bot sich dem inzwischen zahlreich erschienenem Publikum Formationstanzen vom Feinsten.

Voll Frohsinn und Selbstbewußtsein präsentierten sich die acht Marys und Pinguine vom A-Team Standard ihren Zuschauern und konnten, obwohl sie die Fläche schwungvoll austanzten, eine einwandfreie Symmetrie behalten. Obwohl die Konkurrenz seit dem Aufstieg im letzten Jahr härter geworden ist, zeichnete sich für die Wasserburger von Anfang an ein Spitzenplatz ab. Das Team steigerte seine Leistung im großen Finale noch gegenüber der Vorrunde und kam knapp hinter dem TSC Astoria Tübingen mit zwei Einsen in der Wertung auf den zweiten Platz. Diese phänomenale Leistung beförderte das A- Team nun in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Sollten die acht Paare in der Lage sein, diesen Platz zu halten, qualifizieren sie sich für das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga.

Die Freude in der Badriahalle darüber war nicht nur groß, sondern auch lautstark.

Im Namen der Wasserburger Teams gilt unser Dank vor allem Monika Schwarzenbeck und Dominik Wagner, die dieses Turnier organisiert haben sowie allen ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben.

Judith Matzke (Abteilungsvorstand Öffentlichkeitsarbeit Abteilung Sport)