Sensationelle Bilanz des A-Team Standard

2. Bundesliga

Nach der bereits gelungenen Generalprobe auf dem Weihnachtsball fieberte das Team der Bundesliga Premiere Mitte Januar in Saarbrücken entgegen. Schon seit Monaten hatten die Aktiven unter der Leitung von Trainer Volkmar Heinz daran gearbeitet, die tänzerische Qualität und die sichere Ausführung der mit Höchstschwierigkeiten ausgestatteten Choreographie zu erhöhen. Das Thema "High Society" wurde aus der Vorsaison übernommen und ein neues Paar sowie eine weitere Tänzerin wurden in das Team integriert.

Neben der bereits vom Aufstiegsturnier bekannten Mainzer und Düsseldorfer Mannschaft erwarteten das B- und das C- Team aus Tübingen sowie der Bundesliga Absteiger, das A-Team aus Essen, und sein B-Team die Wasserburger Tänzer.

Nachdem das A-Team das Turnier der altbekannten Regionalliga angesehen hatte wurde es ernst: Die Vorrunde gelang gut was von den Wertungsrichtern mit dem Einzug in die Endrunde belohnt wurde. Jedoch traf man hier immer noch auf fünf weitere Mannschaften. Lediglich das B-Team aus Essen war ausgeschieden im Rennen um die vorderen Plätze.

Trotzdem es die Aktiven schafften, sich im Finale noch einmal zu steigern waren sie auf das nun folgende nicht vorbereitet: vier der fünf Wertungsrichter sahen den Aufsteiger auf dem ersten Platz! Dem überschwänglichen Jubel nach diesem Traumergebnis folgte in der nächsten Zeit weiteres konzentriertes Training um die Erwartungen, mit denen die Wertungsrichter mit Sicherheit in das zweite Turnier gehen würden auch erfüllen zu können.

Beim zweiten Turnier in Ulm bot sich ein ähnliches Bild. Mit fünf Mannschaften hatte man sich im großen Finale auseinanderzusetzen. In der Halle einer ehemaligen US-Army Kaserne hatten die Tänzerinnen und Tänzer nicht nur mit der schlechten Luft zu kämpfen, die der Kondition sehr zusetzte, sondern auch den Vorteil der Tübinger Mannschaften Wettzumachen, die auf der schwierigen Fläche bereits am Vormittag des Turniertages trainiert hatten. Das ausgezeichnete Ergebnis des ersten Turniers im Hinterkopf gelang ein überzeugender zweiter Durchgang der von den mitgereisten Fans lautstark bejubelt wurde und auch das eher reservierte Ulmer Publikum sichtlich bewegte. Vier Einser und eine Zwei waren die Wertung - damit hatten die Wasserburger allen gezeigt, das der erste Erfolg keine Eintagsfliege war.

Die Anzahl der Glückwünsche stieg, die nationale Aufmerksamkeit nahm zu und mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein ging man am zweiten Februarwochenende das dritte Turnier in Tübingen an. Bereits beim Eintanzen setzte: das Team auf Präzision und Ausstrahlung was sich auch in den folgenden Durchgängen des Turniers niederschlug. Das sich die Leistung der ersten Turniere noch steigern ließ zeigte sich in der Endrunde, die von den Wertungsrichtern mit der Traumwertung von fünf Einsern belohnt wurde.

Momentan liegt das A- Team Standard also unangefochten auf dem ersten Platz der Liga, gefolgt von dem Bundesliga Absteiger, dem A-Team aus Essen das drei Mal den zweiten Platz belegte. Dahinter folgen mit großem Abstand das C-Team aus Tübingen und das Mainzer A- Team.

Insgesamt ist die Ausgangslage für einen Aufstieg in die erste Bundesliga, für den die ersten bei den Plätze qualifizieren also so gut wie das vor der Saison wohl in dieser Form keiner zu träumen gewagt hätte.

Oliver Mandetzky (Öffentlichkeitsarbeit Zentraler Sportbereich)